• 1448 Alten Aufzeichnungen zu Folge wurde das Haus im Jahre 1448 erbaut.

 

  • 1746 Im August richtet Johannes Boll einen Gesuch für das Tavernenrecht an das Waldvogteiamt in Waldshut. Dabei erwähnt er, dass er in seinem Haus, das an der Strasse nach Waldshut und Tiengen liege nicht mehr sicher ist und dass ihn die frommen, vorbeireisenden Leute so sehr um die Abgabe gekochter Speisen quälen, dass er sich nicht mehr zu helfen wisse. Er möchte deshalb die Erlaubnis, den Wallfahrern aus Todtmoos, Triberg und St. Blasien, die bei ihm einkehren, warme, gekochte Speisen anzubieten. Ausserdem bittet er um eine Genehmigung zu gewissen Zeiten Spielleute und Tanz zu halten. Der Wirt eines anderen Gasthauses der Umgebung verpetzte Johannes Boll, dass dieser 1745, 5 oder 6 Mal öffentliche Tänze ohne die Genehmigung des Waldvogteiamtes abgehalten habe. Wohl aber mit der Erlaubnis, der salpeterischen Einungsmeister. Der Adler bestand demnach Bereits vor 1746.

 

  • 1794 Der Adlerwirt Fridle Rudigier führt den Adler weiter.

 

  • 1894 Sein Nachfolger Joseph Ebner stirbt im Alter von über 80 Jahren.

 

  • 1861 Eine Postagentur wird eingerichtet, Philippina Ebner (geb. Malzacher) wurde als erst kaiserliche Postagentin auf dem Hof verpflichtet. Sie war die Schwiegertochter vom 1894 verstorbenen Joseph Ebner, dessen Sohn (ihr Mann) ebenfalls Joseph hiess und kinderlos verstarb.

 

  • 1888 Am 23. April wird im Adler eine Telegraphenanstalt mit beschränktem Tagesdienst eröffnet.

 

  • 1919 Am 1. Mai übernimmt Otto Stöhr, der „Lamm“ Wirtssohn aus Bierbronnen, als Verwandter, der verwitweten Philippina Ebner, die 1925 starb, mit seiner Frau Hilde geborene Denz den Adler und löst Philippina Ebner als Posthalter ab.

 

  • 1959 Der Sohn von Hilde und Otto Stöhr, Rudolf Stöhr übernimmt mit seiner Frau Lydia geborene Kaiser aus Wilfingen den Adler.

 

  • 1970 Rudolf Stöhr war bis 1970 Posthalter.

 

  • 1979 Nach 9 Jahren mit Höhen und Tiefen verstirbt die Wirtin Lydia Stöhr im Alter von 49 Jahren an den Folgen einer schweren Krankheit. Tochter Priska Stöhr führt den Gastbetrieb mit ihrem Vater Rudolf Stöhr weiter. Rudolf Stöhr führt ausserdem die dazugehörige Landwirtschaft weiter und widmet sich seiner Leidenschaft zum Schwarzwälder Kaltblut. Die Pferde gehörten schon immer zum Hof.

 

  • 1986 Priska Stöhr heiratet Helmut Schäuble aus Bergöschingen. Der 1. Stock wird komplett renoviert. Alle Gästezimmer werden mit eigenem Badezimmer ausgestattet.

 

  • 1991 Helmut Schäuble legt ein Damwildgehege zur landwirtschaftlichen Nutzung an. Fortan werden die Damwildspezialitäten auch im Gasthof serviert.

 

  • 2016 Im Juni 2016 der Traditionsgasthof von Priska Schäuble zur Pension umstrukturiert.